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Reparatur

Vleugelrevisie uitgevoerd door Pianoservice Den Haag, waarbij het mechaniek zorgvuldig wordt geoptimaliseerd voor betere speelervaring en klankkwaliteit.

Spielt Ihr Instrument nicht mehr gleichmäßig, sind Sie mit Klang, Spielart oder Repetition unzufrieden? Manchmal braucht ein Instrument nur sorgfältige Regulation, manchmal braucht es aufwendigere Arbeiten in unserer Werkstatt, zum Beispiel neue Saiten, neue Hammerköpfe oder es sind Risse im Resonanzboden usw.

Reparatur

Spielt Ihr Instrument nicht mehr gleichmäßig, sind Sie mit dem Klang unzufrieden oder reagiert es nur widerwillig? Dann ist es Zeit für eine umfassende Wartung, um Ihr Instrument wieder in optimalen Zustand zu versetzen. Wir bieten Ihnen eine breite Palette von Reparaturen an – vom Austausch einer gerissenen Saite bis hin zu einer vollständigen Überholung, bei der alle Saiten, Hammerköpfe und Dämpfer erneuert sowie Risse im Resonanzboden repariert werden.

Bei jedem Tastendruck wird ein komplexer Mechanismus in Bewegung gesetzt, was zu natürlichem Verschleiß führt. Schrauben können sich lösen, Filz wird zusammengedrückt, mechanische Teile passen nicht mehr perfekt zusammen. Die Mechanik eines Klaviers/Flügels ist ein komplexes System mit bis zu sechzehn Einstellmöglichkeiten pro Taste. Über die Jahre spürt ein Pianist die Veränderungen im Anschlag. Wir beraten Sie gerne über den Zustand Ihres Instruments. Nach gemeinsamer Besprechung eines Aktionsplans führen wir die Überarbeitung mit großer Sorgfalt und Leidenschaft durch.

Seit 2019 überholen wir, Rani und Joachim, gemeinsam Instrumente im Piano-Atelier,  Uilebomen 20 in Den Haag. Hier können Sie sich einen Überblick über unsere wichtigsten Projekte verschaffen. Wir laden Sie herzlich ein, einen Blick in unsere Werkstatt zu werfen.

Beispiele Kleine Überholung

YAMAHA S-4, 192 cm Bauj. 2001 Gestellungs-Flügel

Dieser Yamaha S-4 mit Selbstspieler kam ganz kurzfristig aus Belgien zu uns. Er wird oft für Konzerte verliehen, hat einen Selbstspieler ( = Stopp-Leiste, Messung unter den Tasten und auf den Hammerstielen ( Shutters ) und Tonabnehmer zur direkten Verstärkung.        Anf. Sept. 2025: Analyse und Rückmeldung. Wir wollen gerne Original-Teile verwenden und durch den Selbstspieler müssen wir besondere Vorsichtsmassnahmen beachten. Die Firma Yamaha hat derzeit große Lieferschwierigkeiten. Wir wollen aber sehr gerne Original-Teile verwenden - das bedeutet: der Flügel wird wohl eine Weile bei uns bleiben - mal sehen, wie lange, denn nicht immer werden Zusagen über Lieferzeiten eingehalten.....Anf. Nov. 2025: Jetzt hat sich der Eigentümer nach seinem Urlaub gemeldet: Es wird eine "kleine" Überarbeitung mit Klaviatur garnieren und neuen originalen Hammerköpfen mit neuen Stielen ( bei diesem Flügel haben die Hammerstiele kleine metallene Shutters für die Messungen des Selbstspielers ). Hierfür wird uns eine Lieferzeit von 6 Monaten genannt..... Aber wir können schon mal mit der Klaviatur beginnen und die gebrauchte Garnierung ausdämpfen. Januar 2026: Info von unserem Zulieferer: Yamaha gibt keine genaue Zusage über Lieferung der originalen Hammerstiele. Wir entscheiden uns für eine Kombi-Lösung: Es gibt noch originale Hammerköpfe für den S-4, die wir jetzt mit Renner-Hammerstielen und umgesetzten Shutters verbauen wollen. Mitte Februar 2026: die neuen Hämmer sind da - es kann jetzt weiter gehen. Mitte März 2026: Der Flügel ist fertig reguliert und intoniert und kann seine Heimreise antreten.

Beispiele Große Überholung

C. BECHSTEIN Modell L-165 cm Bauj. 1936

Dieser BECHSTEIN L-165 Bauj. 1936 ist - obwohl optisch ok - in sehr schlechtem Zustand: Das feuchte Klima lässt grüßen:  viel Rost und Reibung und trotzdem Resonanzbodenrisse...  05 November 2025:  Anlieferung und Start mit Analyse: Der Resonanzboden wird gespant und neu lackiert, die Graugußplatte bekommt eine Neulackierung und neue Bechstein-Agraffen,  die Stahlsaiten werden neu berechnet und es gibt einen neuen Heller-Baß. Die Klaviatur wird neu garniert, die Elfenbein-Beläge geschliffen und poliert. Die Mechanik bekommt neue Hammerstiele mit orig. Bechstein-Hammerköpfen. Dank unserem RENNER Musterkoffer finden wir ein passendes Hebeglied. Allerdings wurden damals ( 1936 ) kurze Hebeglied-Kapseln verbaut - deshalb werden wir ( wegen der Achshöhe )  die vorhanden Kapseln  - neu geachst - verwenden. Das ist der Plan - wir können bestellen....Inzwischen wird der Flügel abgesaitet, Gußplatte raus, der Resonanzboden gespant und neu lackiert. Die Dämpfer-Glieder werden neu geachst, die Dämpfer bekommen neue Filze. Die Lyra wird zerlegt und neu getucht, Pedale poliert. Januar 20026: Die Gußplatte wird geschliffen und neu lackiert, neue Bechstein-Agraffen aufgeschraubt, mit Filz garniert und aufgepasst. Wir checken nochmal die Mensur ( = klingende Saiten-Länge) und berechnen die Mensur neu. Jetzt können wir die neuen Stahlsaiten und den Heller-Baß aufziehen. Neue Saiten strecken sich und brauchen ein wenig Zeit bis sie stabil die Tonhöhe halten. Inzwischen kann es mit der Mechanik weitergehen.

C.BECHSTEIN Flügel 1977

In unserer Werkstatt steht derzeit ein Bechstein-Flügel mit einer Länge von 165 cm aus dem Jahr 1977. Der Kunde gab an, dass das Instrument sehr schwer spielbar ist. Es hat in einem feuchten Raum gestanden, wodurch die Saiten rostig geworden sind, der Bass dumpf klingt, der Resonanzboden gerissen ist und in Der Mechanik ist viel Reibung. Der Flügel wurde in die Werkstatt gebracht und gemäß der Methode „Precision Touch Design“ analysiert. Es handelt sich um eine umfangreiche Revision, bei der der Resonanzboden repariert und die Saiten, Hammerköpfe und Dämpfer erneuert werden. Die Risse im Resonanzboden sind mittlerweile mit neuen Resonanzboden-Spänen versehen worden. Der Resonanzboden wurde anschließend dreimal lackiert.       Januar 2025: Die Graugußplatte ist geschliffen, neu lackiert, neue Agraffen eingeschraubt, die Platte wieder eingesetzt und mit neuen Filzen garniert. Wir messen die klingende Saitenlänge, berechnen die neue Saiten-Mensur und ziehen neue Diskant- und Baßsaiten (Heller-Baß, Germany) auf. Der neue Saiten-Bezug wird in den folgenden Wochen mehrmals auf Tonhöhe gestimmt. Bevor die Dämpfung aufgesetzt werden kann, muss der Dämpfer-Führungs-Rechen neu getucht und die Dämpfer-Hebeglieder neu geachst werden. Der Dämpferkasten wird nun auch eingesetzt.                                                                                                                                    Februar 2025: Die neuen (original) Bechstein-Hammerköpfe werden gebohrt, beschliffen und auf die neuen Hammerstiele geleimt. Die Tasten werden auf Höhe gelegt und Spieltiefe angepasst. Alles muss leicht-gängig bewegen - das brauchen wir für die Tests um das neue passende Hebeglied auszuwählen. Das ist ein wichtiger Schritt - hiermit legen wir die Geometrie der Mechanik und den Reibungs-armen Ablauf der Mechanik-Bewegung fest - deshalb nehmen wir uns dafür besonders viel Sorgfalt und Zeit.

März 2025: Nach den Tests und Auswahl des richtigen Hebeglieds setzten wir jetzt die Mechanik zusammen: Die neuen Hämmer und Hebeglieder werden aufgesetzt und ausgerichtet und  - neue Filze und Leder usw. - mehrmals reguliert. Da der Dämpferkasten mit den geachsten Dämpfergliedern bereits eingebaut ist, können wir die neue Dämpfung aufsetzen. Auch hier gilt: ein wenig voraus schauen - neue Filze drücken sich im Lauf der Zeit ein wenig ein - die Dämpfung "setzt sich". ... Und schon wird es spannend: die Erste Stimmung kann gemacht werde...                                                                                                                                                          April 2025: Inzwischen konnte sich die Mechanik ein wenig einspielen und ist bereit für eine Analyse zur Vorbereitung für das Tasten-Vordergewicht. Im Vorfeld hatten wir schon die  vorhandenen, oxidierten Blei-Stöpsel ausgebohrt und die Tasten mit Epoxy (Holz-Paste) gefüllt. Momentan suchen die Hersteller nach Alternativen zu den herkömmlichen Blei-Stöpseln, denn sie sind nicht sehr umwelt-freundlich und in feuchtem Raum-Klima oxidiert das Blei stark - manchmal streifen die Tasten sogar aneinander. Bei diesem Instrument wollen wir die für uns neuen, aber sehr schönen CKM-Messing-Stöpsel verwenden. Tatsächlich sind sie sehr einfach zu verarbeiten - und sehen wirklich wunderbar aus. Die Idee dahinter: die Messing-Stöpsel haben eine Art Gewinde und lassen sich sehr einfach tauschen, z.B. nach dem Hämmer-Abziehen oder einem neuen, anderen Hammerkopf-Gewicht. Somit ist nun auch die Mechanik fertig. Nochmals durchregulieren, stimmen und ich kann mit meiner Lieblings-Beschäftigung beginnen: Intonieren. Es geht also um den optimalen Klang: Warm soll er sein - aber trotzdem auch hell und leicht, Pianissimo bis Fortissimo soll in allen seinen farblichen Facetten möglich sein - Wärme im piano, aber nicht "dumpf" oder "mulmig" und hell und kräftig im forte, aber nicht "schrill". Dafür lasse ich mir Zeit. Es beginnt mit Hämmer auf Form schleifen und "Scheiteln": den Anschlags-Punkt so feilen, dass alle drei Saiten gleich-stark angeschlagen werden. Dann die Hammerköpfe so auf Dynamik stechen, dass er die ganze dynamische Klangbreite ermöglicht.                                                                                              Mitte Mai 2025: Der Flügel ist fertig und wir laden den Besitzer zur "Abnahme" ein. Das Ergebnis wird bestaunt und wertgeschätzt. Noch ein PianoLifeSaver - System einbauen - und der Flügel startet in neuem Glanz zurück nach Hause....                                                                                                                                                                 

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