Dieser BECHSTEIN L-165 Bauj. 1936 ist - obwohl optisch ok - in sehr schlechtem Zustand: Das feuchte Klima lässt grüßen: viel Rost und Reibung und trotzdem Resonanzbodenrisse... 05 November 2025: Anlieferung und Start mit Analyse: Der Resonanzboden wird gespant und neu lackiert, die Graugußplatte bekommt eine Neulackierung und neue Bechstein-Agraffen, die Stahlsaiten werden neu berechnet und es gibt einen neuen Heller-Baß. Die Klaviatur wird neu garniert, die Elfenbein-Beläge geschliffen und poliert. Die Mechanik bekommt neue Hammerstiele mit orig. Bechstein-Hammerköpfen. Dank unserem RENNER Musterkoffer finden wir ein passendes Hebeglied. Allerdings wurden damals ( 1936 ) kurze Hebeglied-Kapseln verbaut - deshalb werden wir ( wegen der Achshöhe ) die vorhanden Kapseln - neu geachst - verwenden. Das ist der Plan - wir können bestellen....Inzwischen wird der Flügel abgesaitet, Gußplatte raus, der Resonanzboden gespant und neu lackiert. Die Dämpfer-Glieder werden neu geachst, die Dämpfer bekommen neue Filze. Die Lyra wird zerlegt und neu getucht, Pedale poliert. Januar 20026: Die Gußplatte wird geschliffen und neu lackiert, neue Bechstein-Agraffen aufgeschraubt, mit Filz garniert und aufgepasst. Wir checken nochmal die Mensur ( = klingende Saiten-Länge) und berechnen die Mensur neu. Jetzt können wir die neuen Stahlsaiten und den Heller-Baß aufziehen. Neue Saiten strecken sich und brauchen ein wenig Zeit bis sie stabil die Tonhöhe halten. Inzwischen kann es mit der Mechanik weitergehen.